ZanChat
ZanChat logo

Free eBook, AI Voice, AudioBook: Sämtliche Werke 11 - Autobiographische Schriften by Fyodor Dostoyevsky

AI Voice AudioBook: Sämtliche Werke 11 - Autobiographische Schriften by Fyodor Dostoyevsky

AudioBook: Sämtliche Werke 11 - Autobiographische Schriften by Fyodor Dostoyevsky

0:00 / Unknown

Loading QR code...

You can listen full content of Sämtliche Werke 11 - Autobiographische Schriften by Fyodor Dostoyevsky in our app AI Voice AudioBook on iOS and Android. You can clone any voice, and make your own AudioBooks from eBooks or Websites. Download now from the Mobile App Store.

Listen to the AudioBook: Sämtliche Werke 11 - Autobiographische Schriften by Fyodor Dostoyevsky

Dostojewski als Publizist

Zur Einführung in die Bände 11, 12, 13 sowie 23, 24, 25 der Ausgabe.

Die früheste publizistische Tätigkeit Dostojewskis fällt in die Zeit nach seiner Rückkehr aus Sibirien im Herbst 1859. Im Jahre 1860 begann er mit den Vorarbeiten für eine politisch-literarische Monatsschrift „Die Zeit“ („Wremjä“), die er dann seit dem Januar 1861 in Gemeinschaft mit seinem älteren Bruder Michail herausgab, bis die Zeitschrift im Mai 1863 infolge eines Irrtums der Zensoren verboten wurde. Ihre Fortsetzung „Die Epoche“ („Epocha“) erschien vom März 1864 bis zum Frühjahr 1865 und war finanziell, im Gegensatz zur „Zeit“, ein vollkommener Mißerfolg und hinterließ Dostojewski nach ihrem Eingehn noch eine erhebliche Schuldenlast.

Die rein publizistischen Artikel, die von Dostojewski aus diesen Jahren vorliegen – fünf kritische Artikel aus dem Jahre 1861 und der Reisebericht „Winteraufzeichnungen über Sommereindrücke“, den er nach seiner ersten Auslandsreise im Sommer 1862 schrieb und in der „Zeit“ veröffentlichte – bezeugen deutlich die Aufnahme und Verarbeitung der Ideen seiner Mitarbeiter an der „Zeit“ Apollon Grigorjeff und N. N. Strachoff: der Idee des Slawophilentums und der Hegelischen Idee vom Staat, sowie der ideellen Auffassung Alexander Herzens von Westeuropa.

Diese erste publizistische Tätigkeit, die Dostojewski durch den täglichen Verkehr mit dem Naturwissenschaftler und Philosophen Strachoff und den literarischen Kreisen Petersburgs zwar einerseits die wichtigsten Anregungen eintrug – ganz abgesehen von denjenigen, die er auf seinen zwei ersten Sommerreisen nach Europa empfing, die ihn 1862 nach Deutschland, Paris, London, Genf, Florenz, 1863 u. a. auch nach Rom führten –, nahm andererseits seine Zeit doch so in Anspruch, daß er in diesen Jahren bis zum Frühjahr 1865 an künstlerischen Arbeiten nur die Anekdote „Eine dumme Geschichte“, die Novelle „Aus dem Dunkel der Großstadt“ und die kleine Satire „Das Krokodil“ geschrieben hat. Nun folgte, nach einer dritten Reise nach Deutschland und Kopenhagen im Herbst 1865, eine Zeit der äußeren Einsamkeit bei größter künstlerischer Produktivität. Zunächst begann er (1865) seinen ersten großen Roman: „Rodion Raskolnikoff“, der 1866 erschien und dem schon zu Ende des Jahres der kleinere Roman „Der Spieler“ folgte. Nach seiner zweiten Verheiratung – er vermählte sich am 15. Februar 1867 mit Anna Grigorjewna Ssnitkina – reiste er am 14. April zum vierten Male ins Ausland. Diese vierte Reise dehnte sich infolge der erwähnten Schuldenlast, die abzutragen umso schwerer war, als er außer für seinen Stiefsohn aus erster Ehe auch noch die Familie seines im Juni 1864 verstorbenen Bruders Michail zu unterstützen hatte, zu einem mehr als vierjährigen Aufenthalte in der Fremde aus. Dostojewski und seine Frau reisten über Baden-Baden, wo der Dichter des „Spielers“ wiederum spielte und diesmal empfindlich verlor, nach Genf, von dort später nach Mailand und Florenz, von wo sie im August 1869 über Venedig, Wien und Prag nach Dresden übersiedelten. Im Juli 1871 kehrte Dostojewski trotz der noch unabgetragenen Schulden nach Petersburg zurück, da der Russe in ihm das Leben im Auslande nicht mehr ertrug. In diesen Jahren aber, die er mit seiner Frau in der Fremde ganz einsam, ohne Beziehung zu den russischen Emigranten, meist in größten Geldsorgen verbrachte, entstanden: 1867–68 der zweite große Roman „Der Idiot“, 1869 der kleinere Roman „Der ewige Gatte“ und 1870–72 „Die Dämonen“. Mithin hat Strachoff nicht so Unrecht, wenn er den Bankrott der „Epoche“, der Dostojewskis publizistischer Tätigkeit 1865 vorläufig ein Ende machte, ein Glück für den Künstler Dostojewski nennt.

Das Jahr 1873 sieht dann Dostojewski zum zweitenmal a

You can download, read online, find more details of this full eBook Sämtliche Werke 11 - Autobiographische Schriften by Fyodor Dostoyevsky from

And convert it to the AudioBook with any voice you like in our AI Voice AudioBook app.

Loading QR code...

Free eBook, AI Voice, AudioBook: Sämtliche Werke 11 - Autobi | ZanChat AI