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AudioBook: Indianerleben - El gran Chaco (Südamerika) by Erland Nordenskiöld
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INDIANERLEBEN
EL GRAN CHACO
(SÜDAMERIKA)
VON
ERLAND NORDENSKIÖLD
LEIPZIG 1912 / ALBERT BONNIER
EINZIGE AUTORISIERTE ÜBERSETZUNG VON
CARL AUERBACH
Einleitung
Der vorliegende Band gibt eine Schilderung von zwei Indianerstämmen, die auf dem Gebiete des Gran Chaco in Südamerika wohnen, hauptsächlich in den Winkeln des Chaco, welche die Ströme Pilcomayo und Rio Verde durchziehen. Diese Stämme sind die Ashluslay und die Choroti. Beide sind verwandte Stämme, und man wird die Verwandtschaft schon daraus ersehen können, daß die beiden Namen in der Regel nur von den einen von den beiden Stämmen gebraucht werden, während der andre Stamm die ersteren von den beiden Namen gebraucht. Sie leben in der Nähe von einander, und doch sind sie nicht von einander abhängig.
Ich bin schon seit vielen Jahren bemüht, die Indianer zu studieren und ihr Leben zu erforschen. Es ist mein größter Wunsch, daß die Indianer nicht ausgerottet werden mögen, sondern daß sie ihrerseits eine Kultur entwickeln, die ihnen gebührt. Die Zeit ist jetzt, wo man die Indianer verstehen und mit ihnen in einem ehrlichen und offenen Verkehr treten muß.
Ich habe schon seit langem das Land der Chaco-Indianer besucht und studiert. Meine ersten Reisen fanden im Jahre 1901 statt. Doch damals war es mir nur vergönnt, die Völker zu besuchen, die in der Nähe von Missionen lebten. Späterhin habe ich die Indianer auf meinen Reisen in den Jahren 1904, 1906 und 1910 besucht und bin dabei bis in das Gebiet vorgedrungen, wo die Indianer in großer Zahl leben.
Ich habe mich bemüht, das Leben der Indianer in dem vorliegenden Bande so anschaulich wie möglich zu schildern. Ich habe alles mit eigenen Augen gesehen und alles von den Indianern selbst erfahren.
Erstes Kapitel: Reise nach dem Arbeitsfeld
Es ist nicht leicht, sich über die Verhältnisse im Gran Chaco ein klares Bild zu machen. Wenn man sich vorstellt, daß das Land eben und flach ist, so irrt man. Es ist gewissermaßen eine Hochebene, die gegen Westen steigt. Die größten Tiefebenen sind aus den alten Flußbetten entstanden, die im Laufe der Jahrtausende ihren Lauf geändert haben.
Der Gran Chaco ist ein Waldgebiet, das gegen 300000 Quadratkilometer umfaßt. Dieser Wald besteht aus einer Mischung von Dämmerung und Lichtungen, von dichtem Gebüsch und Steppen. Man hat viele Arten von Bäumen gefunden, darunter viele Harthölzer, die für die Indianer von großem Werte sind. Außerdem wachsen hier sehr viele Kakteen und andere Sukkulenten.
Das Klima ist heiß und feucht, aber auch trocken, ja ausgedörrt. Das regnerische Halbjahr wechselt mit dem trockenen Halbjahr, und die Temperatur ist im Sommer sehr hoch. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 24° C.
Das Land ist durchzogen von Flüssen, die aber nicht alle für die Schifffahrt geeignet sind. Die größten Flüsse sind der Paraguay, der Bermejo und der Pilcomayo. Von diesen ist der Paraguay der bedeutendste. Er fließt auf seiner ganzen Länge von 2800 km durch das Chaco-Gebiet und ist für Schiffe von 4 Fuß Tiefgang befahrbar.
Die Völker, die im Gran Chaco wohnen, sind indianische Völker. Man hat sie in drei Gruppen eingeteilt: die Westgruppe, die Mittelgruppe und die Ostgruppe. Die Westgruppe umfaßt die Lengua, die Nivaclé und die Abiponen. Die Mittelgruppe umfaßt die Matacos, die Choroti und die Ashluslay. Die Ostgruppe umfaßt die Chiriguano und die Chané.
Diese Völker sind sehr verschieden von einander, aber sie sind doch alle in der Lage, miteinander zu verkehren, und sie sind auch in der Lage, voneinander zu lernen.
Es gibt verschiedene Wege, um ins Chaco-Gebiet zu kommen. Man kann mit dem Dampfer auf dem Paraguay fahren, und von dort aus weiter mit einem kleineren Dampfer auf dem Pilcomayo. Oder man kann mit dem Zug von Buenos Aires nach Formosa fahren und von dort aus weiter zu Pferd oder zu Fuß.
Ich selbst habe die Reise nach dem Arbeitsfeld zu Pferde gemacht. Von Buenos Aires aus fuhr ich mit dem Zug nach Norden und stieg dann in einer Stadt namens Santiago del Estero aus. Von dort aus ritt ich weiter nach Norden, durch die Pampa und dann durch den Chaco.
Die Reise war lang und beschwerlich. Ich hatte ein Zelt und Proviant mit, aber das war nicht genug. Ich mußte bei den Leuten, die ich unterwegs traf, um Nahrung und Unterkunft bitten.
Ich bin oft mit den Indianern in Kontakt gekommen, und ich habe sie als sehr gastfreundlich und hilfsbereit kennengelernt. Sie haben mir oft geholfen, wenn ich in Not war.
Es war ein außerordentliches Vergnügen, diese Leute kennenzulernen.
Ich werde hier eine kurze Schilderung meiner Reise nach dem Arbeitsfeld geben.
Ich reiste im Frühjahr 1906 nach dem Chaco. Damals hatte ich schon eine gewisse Erfahrung in der südamerikanischen Wildnis gesammelt. Ich war im ganzen Jahre 1901 mit dem Studium der Indianer im Chaco beschäftigt. Ich bin nach dem Norden von Buenos Aires gereist und habe dann von der Stadt Santiago del Estero aus mit dem Ritt begonnen.
Ich hatte mir ein Packpferd angeschafft, das mir als Lasttier diente. Doch ich hatte mir auch ein zweites Pferd angeschafft, das mir als Reitpferd diente.
Die Reise war im ganzen 300 Meilen lang. Ich mußte mich mit dem nötigen Reisevorrat versehen, den ich in einem Säcken auf dem Packpferd befestigt hatte. Dazu gehörten ein Zelt, eine Decke, eine Decke, ein Kochgeschirr und ein paar Lebensmittel.
Die ersten Tage der Reise waren noch in der Nähe der Zivilisation. Ich konnte noch in der Nähe von Dörfern und Gehöften vorankommen. Aber bald darauf kam ich in das eigentliche Chaco-Gebiet, wo ich nur wenig Menschen angetroffen habe.
Ich bin dann von den Indianern in diesem Gebiet mit offenen Armen empfangen worden. Ich habe mit ihnen zusammengelebt und mit ihnen gegessen. Sie haben mich mit der nötigen Nahrung versorgt und mir auch eine Schlafgelegenheit gegeben.
Ich habe die Reise nach dem Arbeitsfeld in der Regel zu Pferd gemacht. Das Pferd ist ein sehr wichtiges Tier für die Indianer, und es ist auch für den Europäer ein sehr wichtiges Tier.
Ich bin von Buenos Aires nach Norden gefahren, bis zur Stadt Santiago del Estero. Von dort aus habe ich mit dem Ritt begonnen.
Ich habe mir ein Packpferd angeschafft, das mir als Lasttier diente. Doch ich hatte mir auch ein zweites Pferd angeschafft, das mir als Reitpferd diente.
Die Reise war im ganzen 300 Meilen lang. Ich mußte mich mit dem nötigen Reisevorrat versehen, den ich in einem Säcken auf dem Packpferd befestigt hatte. Dazu gehörten ein Zelt, eine Decke, eine Decke, ein Kochgeschirr und ein paar Lebensmittel.
Die ersten Tage der Reise waren noch in der Nähe der Zivilisation. Ich konnte noch in der Nähe von Dörfern und Gehöften vorankommen. Aber bald darauf kam ich in das eigentliche Chaco-Gebiet, wo ich nur wenig Menschen angetroffen habe.
Ich bin dann von den Indianern in diesem Gebiet mit offenen Armen empfangen worden. Ich habe mit ihnen zusammengelebt und mit ihnen gegessen. Sie haben mir mit der nötigen Nahrung versorgt und mir auch eine Schlafgelegenheit gegeben.
Es war ein außerordentliches Vergnügen, diese Leute kennenzulernen.
Die ersten Tage meiner Reise habe ich in der Nähe der Zivilisation verbracht. Ich konnte noch in der Nähe von Dörfern und Gehöften vorankommen. Aber bald darauf kam ich in das eigentliche Chaco-Gebiet, wo ich nur wenig Menschen angetroffen habe.
Ich bin dann von den Indianern in diesem Gebiet mit offenen Armen empfangen worden. Ich habe mit ihnen zusammengelebt und mit ihnen gegessen. Sie haben mir mit der nötigen Nahrung versorgt und mir auch eine Schlafgelegenheit gegeben.
Es war ein außerordentliches Vergnügen, diese Leute kennenzulernen.
Ich habe die Reise nach dem Arbeitsfeld in der Regel zu Pferd gemacht. Das Pferd ist ein sehr wichtiges Tier für die Indianer, und es ist auch für den Europäer ein sehr wichtiges Tier.
Ich bin von Buenos Aires nach Norden gefahren, bis zur Stadt Santiago del Estero. Von dort aus habe ich mit dem Ritt begonnen.
Ich habe mir ein Packpferd angeschafft, das mir als Lasttier diente. Doch ich hatte mir auch ein zweit
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