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Kostenloses eBook, KI-Stimme, Hörbuch: Handbuch der Geschichte der Buchdruckerkunst. Erster Teil von Carl Berendt Lorck

KI-Stimmen-Hörbuch: Handbuch der Geschichte der Buchdruckerkunst. Erster Teil von Carl Berendt Lorck

Hörbuch: Handbuch der Geschichte der Buchdruckerkunst. Erster Teil von Carl Berendt Lorck

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HANDBUCH DER GESCHICHTE DER BUCHDRUCKERKUNST

ERSTER TEIL

ERFINDUNG. VERBREITUNG. BLÜTE. VERFALL. 1450-1750.

VORWORT.

Jeder denkende Mensch, mag er nun als Buchdrucker, Buchhändler oder Schriftsteller der weltumgestaltenden Erfindung Gutenbergs näher stehen oder auch nur als Laie die Segnungen derselben schätzen gelernt haben, fühlte gewiss den Trieb, etwas Zusammenhängendes über die Entstehung, die allmähliche Verbreitung und die technische Vervollkommnung der Buchdruckerkunst zu erfahren, und hegte den Wunsch Näheres über das Leben des Erfinders und seiner bedeutenderen Nachfolger, die bis auf die Jetztzeit für oder durch diese Kunst wirkten, zu hören.

Verlangte jedoch ein solcher Wissbegieriger nach einem leicht verständlichen, übersichtlich geordneten Handbuch der Geschichte der Buchdruckerkunst, das ihm als Führer durch die mehr als vierhundert Jahre dienen konnte, in welchen das von der Presse ausströmende Licht bereits die Welt erleuchtet, so wird er die Erfahrung gemacht haben, dass sein Suchen ein vergebliches war.

Wir besitzen gelehrte, höchst wertvolle Prachtwerke über die vorgutenbergischen Drucke und die Zeit der Inkunabeln; es existieren hunderte von Parteischriften über Gutenberg und die ihm gegenübergestellten, zu Erfindern heraufgeschraubten, mythischen Persönlichkeiten; wir haben eine Reihe von zum Teil erschöpfenden Schilderungen einzelner berühmter Drucker oder Druckerfamilien; ferner zahlreiche Jubelschriften, welche von dem Gange der Kunst in einzelnen Städten erzählen; auch ist kein Mangel an fachlichen Lehrbüchern oder an Berichten über die verschiedenen mit der Typographie in Verbindung stehenden Erfindungen.

Es steht uns somit ein reiches, mitunter fast durch seine Fülle erdrückendes Material für eine allgemeine Geschichte der Buchdruckerkunst zu Gebote. An einem Handbuch jedoch, welches dieses Material in natürliche Perioden systematisch einzuordnen, nach Ländern und nach miteinander verwandten Gruppen zu gliedern versuchte, um in einer einigermaßen gleichmäßigen Durchführung jeder Zeit, jedem Lande sein Recht zu gewähren, ohne dass der Verfasser dabei vergässe, dass er für die Angehörigen einer bestimmten Nationalität schreibt, fehlt es noch heute, wie in meiner Jugendzeit, wo ich vergeblich nach einem solchen Leitfaden auf dem typographisch-geschichtlichen Gebiet mich umsah und schließlich darauf angewiesen war, aus den verschiedenen Quellen die mir erwünschten Belehrungen selbst zu sammeln.

Somit wurzeln die Anfänge dieses Handbuches in dem eigenen wirklich und lebhaft gefühlten Bedürfnis nach einem solchen. In späteren Jahren fing ich an in den von mir herausgegebenen „Annalen der Typographie“ das Gesammelte in einer Reihe von Artikeln, die jedoch nur die älteren Perioden der Kunst behandelten, zu veröffentlichen. Das Vorhaben, diese Artikel bis auf die neueste Zeit zu vervollständigen und sie dann zu einem Gesamtbild zusammenzufügen, wurde durch Berufsarbeiten für lange in den Hintergrund gedrängt, die Arbeit jedoch nach Zeit und Gelegenheit immer wieder aufgenommen.

So entstand das jetzt vorliegende Buch als ein Ergebnis längerer Vorarbeiten ohne den bestimmten Entschluss einer Veröffentlichung. Als jedoch die jetzigen Inhaber der Verlagshandlung J. J. Weber zu Anfang des Jahres 1880 den Wunsch äußerten, dass eine Veröffentlichung und zwar in ihrem Verlag stattfinden möchte, bin ich unter Benutzung der inzwischen erschlossenen, teilweise wichtigen Quellen ernstlich an eine nochmalige Durcharbeitung des Manuskripts gegangen.

Bei meinen Verlegern war inzwischen der, ihrerseits gewiss vollständig berechtigte Wunsch rege geworden, das Buch in einer „illustrierten Prachtausgabe“ erscheinen zu lassen, und sie hatten mir bereits zu Ostern 1881 ihre desfallsigen Ansichten in der Form eines gedruckten Prospektus für das Publikum unterbreitet.

So viel Verlockendes es auch für jeden haben mag, sein Buch in ein prächtiges Gewand kleiden zu lassen, so konnte ich, das ganz bestimmte Ziel vor Augen, ein knappes und einfaches Handbuch für den praktischen Bedarf, wie es mir als wünschenswert vorschwebte, zu liefern, mich doch meinerseits mit dieser Ansicht zu jener Zeit nicht befreunden. Ich würde mich damit der unvermeidlichen Gefahr ausgesetzt haben, der Illustration zuliebe von dem mir vorgezeichneten Weg abgedrängt zu werden.

Obgleich nicht allein der persönlichen Neigung, sondern auch dem pekuniären Interesse meiner Verleger durch eine illustrierte Prachtausgabe wohl am besten entsprochen worden wäre, ließen diese doch bereitwilligst meinem Standpunkt Gerechtigkeit widerfahren.

Sowohl das über

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