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Hörbuch: Geschichte von England seit der Thronbesteigung Jakob's des Zweiten. Vierter Band von Baron Thomas Babington Macaulay Macaulay
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Siebentes Kapitel.
Jakob II.
Wilhelm Heinrich, Prinz von Oranien-Nassau, nimmt in der Geschichte Englands und der gesammten Menschheit eine so bedeutende Stelle ein, daß es wünschenswerth erscheint, die markirten Züge seines Characters mit einiger Ausführlichkeit zu zeichnen.
Er stand jetzt in seinem siebenunddreißigsten Lebensjahre, war aber körperlich und geistig älter als andere Leute in diesen Jahren. Man könnte fast sagen, er sei niemals jung gewesen. Sein Äußeres ist uns fast eben so bekannt als das eines Manns von dreißig. Seine hohe und schlanke Gestalt, der schmale und von einer tiefen Stirn bedeckte Kopf, die dunklen Haare, welche bald in seinem langen und fast bis zu den Achseln herabfallenden Locken, bald in der engen Locke umgeschlagen erschienen, die dunkle Gesichtsfarbe, die durch viele Zeichen der Leiden und der Müdigkeit verdunkelt und erbleicht war, die schwachen und auf der rechten Seite verengten Augen, die blassen Lippen, welche selten lächelten, und das gewöhnlich tiefsinnige, ernste Aussehen, das in seiner Miene herrschte, waren ihm allen bekannt. Von seiner frühesten Jugend an war die Luft des ständigen Kampfes und der ständigen Rebellion, welche seine Geburtsgegend umgab, in ihm eingeboren. Die ständigen Gefahren, welche ihn umgaben, die Notwendigkeit, seine Kräfte zu schonen und zu erhalten, die häufigen Krankheiten, welche ihn plagten, hatten eine solche Erniedrigung des Körpers hervorgerufen, daß er schon vor dem Erreichen des Mannesalters von dem Alter gezeichnet war. Er war mit einer zarten Körperanlage ausgestattet, welche seiner Zeit die stärksten Leiden zugefügt hat; seine Kräfte waren für die Ausführung seiner Pflichten gering.
Seine frühe Jugend war ihm durch den frühen Tod seines Vaters, Wilhelm’s III., ein prächtiges Erbe eines bedeutenden Standes und Vermögens, die große Stelle des Stadthalters der Republik der vereinigten Niederlande, zugeeignet; doch seine Mutter, die einzige Tochter und Erbin Karl’s I., welche den Thron durch die Restauration ihres Vaters von dem Prinzen von Oranien, der sich zum Stadthalter des Königs ernannt hatte, wiedererlangt hatte, hat sie auch nicht ganz allein, ohne ihre besonderen Verdienste, in dem allgemeinen Interesse ihrer eigenen Erbschaft. Er aber hat die große Rolle der Stadthalterschaft mit der größten Sorgfalt und Aufmerksamkeit geübt. Seine Mutter war eine Tochter des Königs, und ihre Mutter war eine Tochter des Königs, und diese Eigenschaften hatten ihn zu einem äußerst wichtigen Mann gemacht; und dennoch ist er von seiner Geburt an durch das Schicksal bedingt, eine neue Rolle zu spielen, welche auf ihn selbst und durch seine eigene Kraft und seinen eigenen Mut beruhte.
Seine religiösen Ansichten waren tief und ernst. Er war Protestant und ein gläubiger Verfechter des Calvinismus. Er glaubte fest an die Prädestination, die göttliche Vorherbestimmung, welche die Handlungen und Schicksale der Menschen bestimmt. Diese Überzeugung gab ihm eine gewisse Ruhe und Gelassenheit angesichts der Schwierigkeiten und Gefahren, denen er sich stellen musste. Er glaubte, dass alles, was geschah, von Gott vorherbestimmt war und dass er nur ein Werkzeug in den Händen der göttlichen Vorsehung war. Diese Ansicht machte ihn widerstandsfähig gegen die Versuchungen des Ruhms und der Macht und gab ihm eine tiefe Demut. Er war nicht leicht zu beeindrucken und reagierte nicht auf die Versuchungen des Lebens. Seine Haltung war stets ernst und zurückhaltend.
Seine militärischen Talente waren ausgezeichnet. Er war ein fähiger und erfahrener Feldherr, der sich in vielen Schlachten bewährt hatte. Seine Strategie und Taktik waren oft genial und führten zu entscheidenden Siegen. Er war bekannt für seine Tapferkeit und seinen Mut auf dem Schlachtfeld, wo er stets an vorderster Front kämpfte. Seine Soldaten verehrten ihn und folgten ihm treu in den Kampf. Er war ein Mann von großer Entschlossenheit und Energie, der seine Truppen zu Höchstleistungen anspornen konnte.
Er liebte die Gefahr und den Nervenkitzel des Krieges. Dies war vielleicht eine Folge seiner ständigen Krankheiten und der Notwendigkeit, seine Kräfte zu schonen. Er schien sich in der Gefahr am lebendigsten zu fühlen. Dies war nicht seine einzige Schwäche; seine Gesundheit war oft mangelhaft, und er litt an Asthma und anderen Leiden.
Sein Benehmen war oft kalt und zurückhaltend, und seine Gemüthsregungen heftig. Dies machte ihn schwer zugänglich und oft schwer zu verstehen. Er war kein Mann, der leicht Freundschaften schloss, aber wenn er jemanden als Freund anerkannt hatte, dann war er ihm treu ergeben. Seine Freundschaft für Bentinck war ein Beispiel dafür. Bentinck war sein engster Vertrauter und Ratgeber, und die beiden Männer teilten eine tiefe und dauerhafte Bindung.
Marie, Prinzessin von Oranien, seine Gemahlin, war die Tochter Jakobs II. und eine Frau von großer Schönheit und Intelligenz. Ihre Beziehung zu Wilhelm war komplex und von politischen Erwägungen geprägt. Sie war eine treue Unterstützerin ihres Mannes und teilte seine politischen Ambitionen. Ihre Rolle in der Geschichte war bedeutend, und ihre Beziehung zu Wilhelm war entscheidend für die politische Entwicklung Englands.
Gilbert Burnet, ein schottischer Bischof und Historiker, war eine wichtige Figur in Wilhelms Leben. Er war ein einflussreicher Ratgeber und Unterstützer von Wilhelm, und seine Schriften trugen dazu bei, Wilhelms Ruf in England zu festigen. Burnet war ein Mann von großer Weisheit und Integrität, und seine Ratschläge waren für Wilhelm von unschätzbarem Wert. Er vermittelte eine innigere Annäherung zwischen dem Prinzen und der Prinzessin, und trug dazu bei, ihre Beziehung zu stärken.
Wilhelms Beziehungen zu den englischen Parteien waren komplex. Er war ein Meister der Politik und verstand es, seine eigenen Interessen zu wahren, während er gleichzeitig die politischen Strömungen in England nutzte. Seine Gesinnungen gegen England waren immer von dem Wunsch geprägt, die Freiheit und die protestantische Religion zu schützen. Er war ein entschlossener Gegner des Absolutismus und des Katholizismus, und sah in Jakob II. eine Bedrohung für die englische Verfassung.
Seine Politik war durchgehend konsequent. Er verfolgte seine Ziele mit Ausdauer und Entschlossenheit, und ließ sich nicht von Rückschlägen entmutigen. Sein Vertrag von Augsburg war ein wichtiger Schritt in der Bildung einer Koalition gegen Frankreich. Er wurde das Oberhaupt der englischen Opposition, und seine Pläne zur Invasion Englands nahmen Gestalt an. Mordaunt schlug Wilhelm eine Landung in England vor, und Wilhelm erwog diesen Rat sorgfältig.
Die Unzufriedenheit in England nach dem Sturze der Hyde wuchs. Bekehrungen zum Papismus, wie die von Peterborough und Salisbury, sowie die von Wycherley, Tindal und Haines, zeigten die wachsende Einflussnahme des Katholizismus. Dryden, ein bedeutender Dichter, veröffentlichte sein Werk „The Hind and Panther“, das die politischen und religiösen Spannungen der Zeit widerspiegelte.
Die Änderung im Verfahren des Hofes gegen die Puritaner und die teilweise Duldung in Schottland zeigten eine Lockerung der religiösen Verfolgung. Dennoch blieben die Spannungen bestehen. Die persönliche Bearbeitung Einzelner im königlichen Kabinet war ein Versuch, die Opposition zu spalten, doch diese Bemühungen blieben erfolglos.
Admiral Herbert war eine wichtige Figur in der englischen Marine und ein Unterstützer von Wilhelm. Die Indulgenzerklärung war ein Dekret, das die Religionsfreiheit erweiterte, aber sie war von den meisten protestantischen Dissenters und der anglikanischen Kirche mit Misstrauen betrachtet worden. Die Stimmung der protestantischen Dissenters war gespalten, einige hielten es mit dem Hof, wie Care, Alsop und Rosewell, während andere, wie Baxter, Howe und Bunyan, sich gegen die Politik des Königs stellten. Penn, ein bekannter Quäker, spielte eine ambivalente Rolle.
Der Prinz und die Prinzessin von Oranien äußerten sich gegen die Indulgenzerklärung, und ihre Verteidigung der Ansichten bezüglich der englischen Katholiken war ein wichtiger Beitrag zur politischen Debatte. Jakob’s Feindschaft gegen Burnet war offensichtlich, und die Sendung Dykvelt’s nach England diente dazu, die Unterhandlungen mit englischen Staatsmännern wie Danby, Nottingham, Halifax, Devonshire, Edward Russel, Compton, Herbert und Churchill zu führen. Lady Churchill und die Prinzessin Anna waren ebenfalls wichtige Akteurinnen in diesen politischen Intrigen. Dykvelt kehrte mit Briefen von vielen angesehenen Engländern nach dem Haag zurück, was die wachsende Unterstützung für Wilhelm signalisierte. Zulestein’s Sendung und die zunehmende Feindschaft zwischen Jakob und Wilhelm beschleunigten die Ereignisse. Die Einflüsse der holländischen Presse und die Korrespondenz von Stewart und Fagel trugen zur Eskalation der Spannungen bei. Castelmaine’s Gesandtschaft in Rom zeigte die Bemühungen Jakobs, die Unterstützung der katholischen Mächte zu gewinnen.
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